07720 8503-0 info@wbg-vs.de
Wohnungsbaugesellschaft Villingen-Schwenningen mbH

Wie auch in den Jahren zuvor berichten wir ausführlich über die Bilanzen, Investitionen, Projekte und Maßnahmen, aus dem vergangenen Geschäftsjahr. Die buchhalterische Aufbereitung wird auch in diesem Jahr wieder begleitet von einem ausführlichen Bericht über unsere Arbeit und die Herausforderungen der vergangenen zwölf Monate. 

Wir haben eine Klimawandelstrategie entwickelt, die uns den Weg zur Klimaneutralität bis zum Jahr 2045 weißen soll. Zudem arbeiten wir fokussiert und mit vollem Einsatz daran, neue Wege zu finden, um unsere geplanten Projekte realisieren zu können. 

Auf uns warten spannende und herausfordernde Zeiten. Wir sind bestens gewappnet und hoch motiviert, um die Herausforderungen anzugehen und erfolgreich zu meistern.

Lesen Sie hier die neuesten Informationen rund um die wbg.

  • Unterstützung bei der wbg
  • Die wbg auf dem Weg zur Klimaneutralität 2045
  • Was passiert nun mit dem Bürk Areal?
  • Wo & was passiert alles in der wbg?
  • TV- und Rundfunkanschluss von Cable 4
  • Events 2024 & wbg Spenden
  • Starke Partner im Handwerk

Das historische und charakteristische Bürk Areal mitten in VS-Schwenningen stand schon mehrfach im Fokus der Öffentlichkeit. Es war längere Zeit nicht sicher, wie die Zukunft im Bürk Areal aussieht. Der Plan A, das Uhrenindustriemuseum zu vergrößern und einen urbanen Raum der Begegnung, Kultur und Inspiration zu schaffen, konnte aufgrund äußerer Umstände nicht umgesetzt werden. Daher haben wir einen Plan B entwickelt. Im Bürk Areal entstehen nun insgesamt 82 Wohnungen für Studenten mit modernem Loft-Charakter. In diesem Video erhalten Sie einen Eindruck davon, wie es momentan im entmieteten Bürk Areal aussieht und welche besonderen Herausforderungen bei diesem Projekt zu beachten sind.

Lesen Sie hier die neuesten Informationen rund um die wbg.

Klimaneutral werden,
Gebäudeenergiegesetz erklärt,
Zurück bei der wbg,
Mieter feiern gemeinsam,
wbg unterstützt „Bunter Kreis“,
Interessentenportal: Immomio,
Weltkindertag / Tierische Weihnachtsgrüße.

Lesen Sie hier die neuesten Informationen rund um die wbg.

Unterwegs im Netz,
Verdiente Rente,
Modernes Leben,
Interview mit Dietmar Schweigler,
Interview mit Gerhard Ginter,
Sicherheit geht vor,
Neues vom Sturmbühl Areal,
Modernisierungen und Sanierungen

Wie jedes Jahr sind wir dazu verpflichtet einen umfassenden Geschäftsbericht über die Arbeiten, Maßnahmen, Investitionen und Bilanzen aus dem vergangenen Geschäftsjahr zu erstellen. Neben einer ausführlichen Auflistung der buchhalterischen Bilanzierung berichten wir dabei auch immer über gesellschaftsrelevante, politische und ökonomische Themen aus unserem Arbeitsalltag und der Wohnungswirtschaft.

Auch wenn wir momentan mit großen Herausforderungen konfrontiert werden, bleiben wir dennoch zuversichtlich und freuen uns über die positiven Bilanzen aus dem vergangenen Geschäftsjahr. Wir freuen uns auf viele weitere Jahre erfolgreicher Zusammenarbeit mit unseren Mieterinnen und Mietern, dem Aufsichtsrat und unseren Geschäftspartnern.

Die Strom- und Energiepreise sind in den vergangenen 15 Monaten teilweise auf Rekordhöhe gestiegen. Die Umsetzung einer umfassenden Klimawandelstrategie und die angestrebte Energiewende stellen kollektiv und gesamtgesellschaftlich vor große Herausforderungen, die wir nur gemeinsam meistern können. Dabei sind es primär die Menschen, die über geringere Haushaltseinkommen verfügen, die von diesen Umständen besonders hart getroffen werden. Mieterinnen und Mieter haben dabei auch nicht die Möglichkeiten, Ihre Wohnungen beliebig energetisch sanieren oder umrüsten zu können, wie sie unter anderem Hausbesitzer haben. Um hier dennoch aktiv zu werden und den Mieterinnen und Mietern ermöglichen zu können, sich energetisch und wirtschaftlich neu zu organisieren und, um ein Zeichen dafür zu setzen, dass mit dem richtigen Denken und den richtigen Ansätzen für jedes Problem eine Lösung gefunden werden kann, unterstützt die wbg Villingen-Schwenningen ab sofort aktiv die Installation und Nutzung von Balkonkraftwerken.

Eigener Solarstrom auch in der Mietwohnung

Hierbei handelt es sich um kompakte PV-Anlagen, die auf jedem Balkon installiert werden können. Mieterinnen und Mieter bekommen so nun die Möglichkeit einen Teil Ihres benötigten Stroms selbst zu erzeugen. Je nach Effizienz und Ausrichtung der Anlage amortisiert sich die Investition bereits nach fünf bis sieben Jahren. Die zentralen Punkte haben wir hier für Sie zusammengefasst:

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Wir bieten in Zusammenarbeit mit der Firma Jug einen Full-Service an.
    Dieser beinhaltet die Beschaffung der PV-Anlage sowie die Montage und etwaige Wartungsarbeiten. Die Installation eines Balkonkraftwerks muss von einem Fachunternehmen durchgeführt werden.
  • Für die Inbetriebnahme eines Balkonkraftwerks ist eine Außensteckdose erforderlich, um den erzeugten Solarstrom in den Stromkreislauf der Wohnung einzuspeisen. Sie erhalten einen zusätzlichen Stromzähler der Stadtwerke Villingen-Schwenningen, der genau festhält, wie viel Strombedarf Sie mit Ihrer eigenen Produktion abdecken.
  • Um die Produktivität und die Stromerzeugung ihres Balkonkraftwerks zu überwachen erhalten Sie Zugang zu einer speziellen App.
  • Aufgrund der flachen Bauweise der Balkonkraftwerke verlieren Sie keine Nutzfläche auf ihrem Balkon. Die Anlage wird an dem Geländer befestigt.

Wenn Sie Interesse am Betrieb eines Balkonkraftwerks haben, bitten wir Sie, uns direkt per Mail oder telefonisch zu kontaktieren. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beraten Sie gerne und besprechen mit Ihnen alle Fragen und die weiteren Schritte.

Flyer anschauen

Die Diskussionen um und Forderungen nach bezahlbarem Wohnraum stehen seit vielen Jahren im Zentrum öffentlicher Diskurse. Wohnen ist ein Menschenrecht, das für alle Gesellschaftsschichten gewährleistet sein muss. Dieses Ziel zu erfüllen, ist auch die Aufgabe jedes Gesellschaftsvertrags von Wohnungsbauunternehmen, die im Dienst von Kommunen stehen und damit auch der wbg Villingen-Schwenningen.

Die momentane Situation und die damit korrelierenden Entwicklungen haben dazu geführt, dass sich diese ohnehin schon prekäre Lage noch weiter zugespitzt hat. In diesem Beitrag möchten wir über die Hintergründe des Status quo im Wohnungsbau informieren, der weitreichende politische Faktoren impliziert.

Direkte Auswirkungen auf laufende Neubauprojekte

Wir haben ein großes Bauprojekt auf dem Sturmbühl Areal in Villingen-Schwenningen bereits im Jahr 2020 begonnen, wofür wir unter anderem einen Architektenwettbewerb lancierten. Als kommunales Wohnbauunternehmen kalkulierten wir den Großteil des Wohnraums – gefördert mir Bundes- und Ländermittel – auf einen angestrebten Mietpreis von 7 € bis 10 € pro Quadratmeter. Die Turbulenzen und Ereignisse der letzten 3 Jahre haben diese Kalkulation nun leider zur Utopie deklariert. Würde das Projekt wie ursprünglich geplant umgesetzt werden, müssten wir einen Mietpreis von 18 bis 20 € für den Quadratmeter veranschlagen. Ein solcher Mietpreis lässt sich nicht mehr mit dem Anspruch an den sozialen Wohnungsbau vereinen und führte zu einem direkten Projektstopp, der bis heute anhält.

Rendering des geplanten Bauprojekts auf dem Sturmbühl Areal in Villingen-Schwenningen.

Direkte Auswirkungen auf Sanierungen

Auch bei der Dekarbonisierung und Sanierung von Bestandsimmobilien schlägt sich dieser Trend spürbar nieder. Konnten wir zuvor mit der Hilfe von öffentlichen Fördermitteln Sanierungen durchführen, deren Ergebnis den KfW55 Standard erfüllen und lediglich eine Mieterhöhung von 13,7 %  zur Konsequenz hatten, wären wir unter den momentanen Bedingungen dazu gezwungen, die Miete um 37,3 % zu erhöhen. Eine solche Mieterhöhung ist weder rechtlich noch moralisch durchsetzbar.

Vier zentrale Faktoren

Ausschlaggebend für diese Marktveränderungen sind vier spezifische Faktoren

  • Zinsen:
    Die Zinsen sind mittlerweile um das Vierfache gestiegen, was zusammen mit der hohen Inflation die Finanzierung von Bauprojekten zu einem finanziellen Kraftakt macht.
  • Baukosten:
    In den letzten rund vier Jahren sind die Baukosten um 50 % gestiegen. Das bedeutet also, dass neben der ökonomischen Krise, den vierfachen Zinsen und der hohen Inflation Bauen im Allgemeinen noch kostspieliger geworden ist.
  • Anforderungen:
    Ein weiteres Problem, das die Kosten spürbar und rasant in die Höhe treibt, sind die gestiegenen Anforderungen, die ein Neubau laut Gesetz erfüllen muss.  Hierzu zählen unter anderem strikte und hohe Energiestandards, ebenso wie sehr enge Schallschutzverordnungen. Um diesen Anforderungen zu entsprechen, sind bauliche Maßnahmen notwendig, die die Kosten ebenfalls in die Höhe treiben. Hinzu kommen neue und kostenintensive Zertifizierungsverfahren, die das Erfüllen der Standards dokumentieren und eine Notwendigkeit zum Erhalt von Fördermitteln darstellen.
  • Rückgang der Förderungen:
    Der Teufelskreis komplettiert sich durch den drastischen Rückgang der Fördermittel. Momentan stehen dem Bund und den Ländern nicht genügend Mittel zur Verfügung, um diesen Entwicklungen in angemessenem Umfang entgegenzuwirken. Hierfür wären rund 50 Milliarden Euro nötig, wobei in absehbarer Zeit mit 1 Milliarde Euro als Unterstützung zu rechnen ist.

Auch aus eigenen Mitteln können wir bei diesen Marktentwicklungen nichts erreichen. Unter den momentanen Bedingungen wäre ein Eigenkapitaleinsatz von mindestens 50 % notwendig, den wir, als an dem Gemeinwohl orientiertes Unternehmen, schlicht nicht stemmen können.

Abriss auf dem Sturmbühl Areal. Bisher gibt es leider noch keine Bilder vom Spatenstich.

Wie geht es weiter

Unter den momentanen Bedingungen können wir unseren Auftrag, bezahlbaren Wohnraum zu erstellen,  nicht mehr erfüllen. Hierbei sind wir mitnichten das einzige Unternehmen der Branche, dem es so geht. Die Situation ist sehr ernst und wird mit jedem Tag ernster. Bundesweit ist der Bedarf an Wohnungen ungedeckt, der Wohnungsbau kann das Wachstum von Städten und Gemeinden nicht mehr auffangen. So ist der aktuelle Status quo. Auch vonseiten der Regierung wurde kommuniziert, dass in absehbarer Zeit nicht mit den erforderlichen Mitteln gerechnet werden kann. Energiekrise, Inflation und Corona haben die Staatskassen deutlich belastet. Mit anderen Worten kann man ganz klar und deutlich sagen, dass die gemeinwohlorientierte Wohnungswirtschaft momentan vor großen Herausforderungen steht.

Und dennoch, auch wenn die Situation momentan düster wirken mag und wir leider keinen öffentlich sichtbaren Fortschritt bei unseren Projekten präsentieren können, arbeiten wir mit Hochdruck an Möglichkeiten um die dramatischen, wirtschaftlichen Entwicklungen zumindest abzudämpfen. Die wbg Villingen-Schwenningen versteht sich als Innovator in der Wohnungswirtschaft. Das ist unser Anspruch an uns selbst. Mit Innovation und Einsatz werden wir auf die momentane Krise reagieren und alles in unserer Macht Stehende tun, um unserer Aufgabe, die breiten Bevölkerungsschichten der Stadt Villingen-Schwenningen mit gutem und fairem Wohnraum zu versorgen, nachzukommen.

Zum Beginn des Jahres 2023 haben etwa zwei Millionen Haushalte mit niedrigeren Einkommen Anspruch auf das neue „Wohngeld Plus“. Wer genau Anspruch hat und was Sie bei der Antragsstellung beachten müssen haben wir in diesem Beitrag für Sie zusammengefasst.

Mit der neuen Reform soll das Wohngeld im Durchschnitt nahezu verdoppelt werden. Zudem greifen neue Bewertungskriterien, die entscheiden, wer Anspruch auf Wohngeld hat. Von bisher 600.000 berechtigten Haushalten, steigt die Anzahl nun auf zwei Millionen bundesweit.

Wer hat Anspruch auf das neue Wohngeld Plus?

Die Wohngeld-Reform richtet sich an Haushalte mit geringem Einkommen. In der Regel zählen hierzu Familien, Alleinerziehende und SeniorInnen, deren Einkommen knapp oberhalb der Grundsicherungsgrenze liegt. Da sich diese je nach Lebenssituation immer individuell bemisst, lässt sich hier kein pauschaler Betrag nennen. Als Faustregel kann jedoch veranschlagt werden, dass wer weniger als Tausend Euro im Monat Einkommen hat, seinen Anspruch auf Wohngeld prüfen sollte. Je nach Lebenssituation ist eine Anspruchsprüfung auch mit einem höheren Einkommen sinnvoll.
Eine erste Orientierung bietet hier der Wohngeld Plus-Rechner des „Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen“ (BMWSB).

Um auf die Energiekrise und die steigenden Heizkosten zu reagieren, gewährt der Bund nun auch eine zusätzliche Heizkostenkomponente. Hier werden pro Quadratmeter 2 Euro veranschlagt. Die Heizkostenkomponente wird bei der Wohngeldberechnung zugeschlagen.

Da sich die Wohngeldreform auf über zwei Millionen Haushalte auswirkt ist mit einem entsprechend hohen Verwaltungsaufkommen zu rechnen wodurch sie der Beginn der Auszahlung spürbar verzögern kann. Es ist daher also angeraten, den Anspruch auf Wohngeld Plus schnellstmöglich zu prüfen und den Antragsprozess in die Wege zu leiten.

Möchten auch Sie Wohngeld Plus beantragen? Dann wenden Sie sich direkt an die Wohngeldstelle der Stadt VS.

Bei einer neuen Folge der „Sendung mit dem Haus“ wird’s so richtig schön warm beim Zuschauen: In der dritten Episode unserer kleinen Filmreihe erklären wir, wie eine Pelletsheizung funktioniert, warum man dazu einen Staubsauger braucht, wie eigentlich das Wasser aus dem Hahn heißgemacht wird und wie es möglich ist, ein ganzes Badezimmer in nur sieben Tagen umzubauen. Mit der dritten Folge der „Sendung mit dem Haus“ zeigen wir den Abschluss unseres Modernisierungsprojekts in der Schwenninger Schluchseestraße: Während in Episode 2 die Arbeiten an Dämmung, Dach und Fassade Thema waren, geht es in der neuen Episode darum zu zeigen, welche Technik dafür sorgt, dass Wärme im Haus entsteht, wie diese Wärme überhaupt in die Wohnungen kommt oder wie die Badsanierung mit Fertigteilen funktioniert. Dass es dabei heiß zugeht, das versteht sich von selbst: Sebastian probiert so einiges aus und hat am Ende wirklich Grund zum Feiern.

„Wir erleben immer wieder, dass vermeintlich einfaches Wissen über die Technik in einem Haus gar nicht so selbstverständlich ist, wie man vielleicht meinen könnte“, erklärt wbg-Geschäftsführer Rainer Müldner: „Wir haben mit dieser Folge der ‚Sendung mit dem Haus‘ garantiert kein heißes Eisen angepackt, aber zeigen dafür, was an Ideen und Wissen eigentlich in vermeintlich einfachen Dingen wie einer Heizung oder einer Badsanierung stecken kann.“ Schauspieler Sebastian Schnitzer ist als Präsentator dieses Wissens natürlich wieder mit an Bord: Er hatte bereits in der vorangegangenen Folge anschaulich demonstriert, wozu eine Fassadendämmung gut ist oder wie man eine Wärmebrücke los wird. Und er steht mit seiner kleinen Party am Ende der Episode sicherlich nicht nur für die Bewohner des inzwischen komplett modernisierten Gebäudes: „Auch für uns ist das ein Grund zum Feiern, dass wir dieses umfangreiche Projekt trotz widriger Umstände wie Materialknappheit und Verzögerung gut abschließen konnten“, so Rainer Müldner.

Die neue Folge der „Sendung mit dem Haus“ mit dem Titel „Wärme & heißes Wasser fürs Haus“ kann auf YouTube hier angesehen werden.

Video jetzt anschauen